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Monika Gausmann ist jetzt Filmlehrerin

03.12.2019

Zehn Jahre TASCHENGELDKINO und 15 neue Filmlehrer*innen
 
Seit zehn Jahren können sich Lehrkräfte von allgemeinbildenden Schulen bei TASCHENGELD-KINO zu zertifizierten Filmlehrer*innen weiterbilden. Beim Internationalen Film Festival Hannover up-and-coming 2019 wurden am Freitag, 22. November neben dem ersten, runden Jubiläum auch 15 frisch gebackene Filmlehrer*innen gefeiert.  
 
Hannover/Goldenstedt, 22. November 2019 — Bislang unterrichteten sie 'klassische Fächer' wie Deutsch, Englisch, Sport, Politik, Kunst, Mathematik oder Darstellendes Spiel. Doch jetzt ist es offiziell: Insgesamt 15 Lehrende aus Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein, darunter auch Monika Gausmann von der Marienschule in Goldenstedt sind zertifizierte Filmlehrer*innen. Seit Juni 2018 haben sie sich in der insgesamt acht Workshops umfassenden, berufsbegleitenden Qualifizierung TASCHENGELDKINO solides filmpraktisches wie -ästhetisches Wissen angeeignet und zudem ein eigenes Filmprojekt realisiert. Die feierliche Zertifikatsvergabe fand im Rahmen des 15. Internationalen Film Festivals Hannover up-and-coming 2019 statt.
 
Für TASCHENGELDKINO haben drei niedersächsiche Institutionen ihre Expertise gebündelt: die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitäts-entwicklung (NLQ) und das Internationale Film Festival Hannover up-and-coming. Seit zehn Jahren verfol-gen sie mit ihrer gemeinsamen, berufsbegleitenden Reihe, bei der sich bis heute mehr als 100 Lehrende zu Filmlehrer*innen qualifiziert haben, einen in Deutschland einzigartigen Ansatz: Die den Teilnehmenden vermittel-ten praktischen Kompetenzen in Storytelling und Drehbuchschreiben, Kameraführung, Schnitt und Sound, Dokumentar-, Kurz- sowie Trickfilm stammen nämlich aus "erster Hand". Von erfahrenen Profis aus der Filmbranche. Alle Dozent*innen sind Filmschaffende mit langjähriger Erfahrung und fachspezifischen Kompetenzen — und die bringen naturgemäß eine gewisse Leidenschaft für "ihr" Thema mit.
 
Bei TASCHENGELDKINO sei die Zeit so bemessen, dass er dem zentralen Element, nämlich der Geduld, genügend Raum einräumen könne, resümiert beispielsweise Trickfilm-Dozent Sören Wendt: "Gerne wird dann bis spät in den Abend hinein animiert und gebastelt." Und genau diese Begeisterung ist von den Ver-anstaltenden gewollt: "TASCHENGELDKINO soll Lehrer*innen nicht nur befähigen, eigene Filmprojekte zu realisieren  — wir wollen sie vor allem für diesen Teil kultureller Bildung begeistern, damit der Funke im nächsten Schritt auch auf die Schüler*innen überspringt", sagt Claudia Wenzel von up-and-coming. Schließlich sei Film nach wie vor das narrative Leitmedium für Kinder und Jugendliche, das nicht allein konsumiert oder rezipiert, sondern zunehmend auch selber gestaltet und produziert würde, so Wenzel weiter.
 
Klar ist: Um sich in dem schier unüberschaubaren Angebot zurechtzufinden, braucht es Medienkompetenz und damit Filmbildung. Und genau hier kommt TASCHENGELDKINO ins Spiel: "Schule ist der zentrale Ort, um diese Kompetenzen zu vermitteln; dazu braucht es aber Lehrkräfte mit entsprechenden Fähigkeiten", ist auch Sonja Giersberg vom Referat Bildung in der digitalen Welt im Niedersächsischen Kultusministeri-um überzeugt: "Hinter TASCHENGELDKINO steht die Überzeugung, dass ein Medium, in diesem Fall Film, am besten über die Praxis zu verstehen und zu reflektieren ist", so Giersberg. TASCHENGELDKINO sei eines der Erfolgs-Projekte aus Niedersachsen: Dank des breit gefächerten theoretischen wie praktischen Know-hows, das die Doeznt*innen vermittelten, seien die Teilnehmenden später besonders erfolgreich darin, Filmprojekte in ihren Schulen umzusetzen, so Giersberg  weiter.

 

Foto: Zertifikatsvergabe der Filmlehrer in Hannover vom 22.11.2019

 
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